compleo newsletter 05/2009
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Inhalt
Manager-Kidnapping - vielleicht bald auch in Deutschland? Technische Fachkräfte aus Osteuropa - Lösung oder Problem? Krisenmanagement - Motivation Ihrer Mitarbeiter
Einleitung
Sehr geehrte Damen und Herren, wieder einmal möchten wir Sie zum Lesen unseres monatlichen Newsletters einladen. Wir hoffen, auch in dieser Ausgabe wieder interessante Themen für Sie und Ihre Mitarbeiter gefunden zu haben. Unser erster Beitrag behandelt ein in Frankreich sehr aktuelles Problem und die Frage ob Manager-Kidnappings auch bei uns in Deutschland zum Thema wird. Eine Möglichkeit, die vielen offenen Positionen für Ingenieure in Deutschland zu besetzen, wird Ihnen im zweiten Text dargelegt. Wir sprechen über die Gewinnung von technischen Fachkräften aus Osteuropa. Im letzten Beitrag beschäftigen wir uns mit der Motivation der Mitarbeiter. Gerade in Krisenzeiten sollten Führungskräfte, Teamleiter und auch Geschäftsführer hier aktiv gegen die Demotivation handeln. Wir wünschen Ihnen eine angenehme Lektüre und freuen uns über jegliche Art von Anregung zu unserem Newsletter. Ihr compleo-Team
Manager-Kidnapping - vielleicht bald auch in Deutschland?Streiks in Deutschland und Streiks in Frankreich haben vollkommen unterschiedliche Stellenwerte. Was hier zu Lande den letzten Ausweg, die letzte Möglichkeit darstellt auf Arbeitgeber Einfluss zu nehmen, wird in unserem Nachbarland Frankreich als alltäglich, ja durchaus sogar als Lebenseinstellung angesehen. Dementsprechend ist die Akzeptanz von Streiks von gesellschaftlicher und teils auch von politischer Seite sehr viel größer als in unserem eigenen Land. Jedoch ist ein Streik in Frankreich nur der Anfang im Kampf gegen unbeliebte, folgen-schwere Entscheidungen von Arbeitgebern. Manager-Kidnapping oder französisch „la séquestration du patron“ ist gerade in den letzten Monaten im Zeichen der Wirtschaftskrise zum allseits beliebten Mittel geworden, um seine Hilflosigkeit und Unzufriedenheit auszudrücken. Umfragen des französischen Marktforschungsinstituts CSA zu Folge befürworten mehr als die Hälfte der Franzosen eine solche Handlungsweise. Diese aus deutscher Sicht sehr harte Vorgehensweise ist für unsere Nachbarn oftmals der einzige Weg um sich bei den Verantwortlichen Gehör zu verschaffen bzw. Druck auszuüben. Denn in Frankreich wird der Einfluss der Arbeitnehmer oftmals erst durch die Medien so groß, dass mit Reaktionen gerechnet werden kann. Und nachdem Streiks in unserem Nachbarland zum Alltag gehören wie der Café au lait zum Frühstück des Franzosen, sind „einfache Streiks“ schon lange nicht mehr spektakulär genug für die Nachrichten des Tages. Wie am Beispiel des US-Konzerns Caterpillar deutlich wird, kann ein solches Kidnapping auch erfolgreich enden. Anstatt der geplanten Streichung von 733 werden jetzt „nur noch“ 600 Stellen gestrichen. Nun stellen sich sicherlich viele von der Wirtschaftskrise betroffenen Deutschen die Frage, ob die französische Art und Weise nicht auch bei uns anwendbar wäre und der ein oder andere Manager macht sich vielleicht Gedanken, ob bald auch er „sequestriert“ wird. Die Beantwortung dieser Frage bleibt jedem selbst überlassen, jedoch ist festzustellen, dass die Verhandlungsbereitschaft bei deutschen Managern sicherlich so groß ist, dass bei uns noch nicht auf gewaltsame Lösungen zurückgegriffen werden muss. Sind auch Sie von der Krise betroffen und benötigen Unterstützung, um diplomatische, für Ihre Angestellten akzeptable Wege und Lösungen zu finden? Hier kann Sie die compleo AG unterstützen!
Technische Fachkräfte aus Osteuropa - Lösung oder Problem?
Auch mitten in der Wirtschaftskrise (!) im April 2009 konnten 64.000 offene Ingenieur-stellen in Deutschland nicht besetzt werden (aktuelle VDI/IW-Zahlen). Etwa 50% der offenen Stellen sind in NRW und Süddeutschland zu besetzen. Aufgrund des demografischen Wandels wird jedes fünfte Unternehmen bis 2014 Ingenieure ersetzen müssen, die aus dem Erwerbsleben ausscheiden. Deren Zahl wird in etwa der der jungen Absolventen an deutschen Universitäten entsprechen. Neu geschaffene Positionen können also nur mit Fachkräften anderer Nationalität - beispielsweise aus osteuropäischen Ländern innerhalb oder außerhalb der EU - besetzt werden. Das Problem liegt auch in Deutschland Trotz aller Bemühungen sind in den letzten Jahren nur einige hundert Ingenieure aus dem Osten nach Deutschland gekommen. Einer der Gründe mag die immerhin schon abgesenkte Einkommensgrenze von ca. 64.000 Euro sein, die für hochqualifizierte Fachkräfte von außerhalb der EU gilt. Das Hauptproblem für deutsche Unternehmen, Ingenieure aus Ost-europa anzuwerben, ist aber neben diesen bürokratischen Hürden die Konkurrenz durch andere westliche Länder wie die USA, Großbritannien und Irland, Skandinavien, die Niederlande oder Frankreich. Hier fällt wohl besonders die Sprachbarriere ins Gewicht, da viele junge osteuropäische Absolventen nur Englisch oder besser Englisch als Deutsch sprechen. Zur Integration vieler osteuropäischer (wie auch außer-europäischer!) Fachkräfte würde es schon helfen, wenn sie wenigstens in der Einarbeitungsphase auf Englisch mit ihren Kollegen (fachlich) kommunizieren könnten. Hier sind bei manchen deutschen Angestellten – besonders im Mittelstand - in den nächsten 5-10 Jahren (spätestens nach dem Ende der Wirtschaftskrise) Weiterbildungsmaßnahmen in Fremdsprachen und interkultureller Kompetenz sowie ein Mentalitätswandel dringend notwendig. Beabsichtigen Sie in den nächsten Jahren, Ingenieure aus Osteuropa oder von außerhalb der EU einzustellen? Benötigen Sie weitere Informationen? Die compleo AG steht Ihnen gerne mit Rat und Tat zur Seite!
Krisenmanagement - Motivation Ihrer MitarbeiterMitarbeiter sind bekanntlich das wichtigste Gut eines funktionierenden Unternehmens. Jedoch ist gerade in der momentan wirtschaftlich schwierigen Situation auch die Motivation Ihrer Angestellten ein entscheidender Faktor, um Ihr Unternehmen erfolgreich aus der Krise zu führen. Was wirkt nun aber motivierend auf Ihre Mitarbeiter? Sicherlich eine der wichtigsten Maßnahmen ist die offene Kommunikation mit ihnen um das Vertrauen zu erhalten und vielleicht sogar zu stärken. Denn nichts ist für den Arbeitnehmer demotivierender als durch die betriebliche Gerüchteküche oder sogar durch die Medien zu erfahren, was Sache ist. Natürlich werden Sie dabei gezwungenermaßen auf Konfrontationen stoßen, da jeder Mitarbeiter mit seinen eigenen Ängsten und Aggressionen zu kämpfen hat, welche dann auf Sie als Überbringer der schlechten Nachrichten übertragen werden. Solchen Ängsten und Aggressionen können Sie entgegenwirken indem Sie Ihre Mitarbeiter umfassend aufklären und vor allem verdeutlichen warum Sie diese oder jene Entscheidung treffen. Ihre Bereitschaft zur Kommunikation auf gleicher Augenhöhe mit Ihren Angestellten beweist, dass Sie sich für die Menschen in Ihrem Unternehmen interes-sieren und sie nicht als reines Humankapital betrachten. Dies schafft Vertrauen. Die welt-weite Wirtschaftskrise bedeutet für jeden einzelnen Ihrer betroffenen Mitarbeiter auch eine persönliche Krise, die nach Lösungen verlangt. Geheucheltes Interesse und dahin-gesagte Floskeln sind dabei nicht der richtige Weg, um in dieser Situation weiterzuhelfen. Ein wichtiger, diese persönlichen und menschlichen Maßnahmen betreffender Beitrag ist die Stärkung des Teamgeistes in Ihrem Unternehmen. Besonders in Krisenzeiten können Sie mit Aktivitäten in diese Richtung für gute Stimmung in Ihrem Unternehmen sorgen. Beispielsweise eignen sich kleinere Veranstaltungen bzw. Workshops zu denen jeder einzelne Mitarbeiter seinen Beitrag leisten kann hervorragend, um das Gemeinschaftsgefühl zu unterstützen oder bei neu gebildeten Teams gar hervorzurufen. Ebenso kann ein kleines Event wie ein gemeinsames Essen bereits den Teamgedanken fördern. Suchen Sie nach Möglichkeiten Ihre Mitarbeiter zu motivieren? Möchten Sie gerade Führungskräfte langfristig an Ihr Unternehmen binden? Die compleo AG steht Ihnen mit Rat und Tat zur Seite!
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Hadi Tunc Aufsichtsrat/Supervisory Board: Vorsitzender/Chairman: Friedrich H. Cloos Mitglieder des Aufsichtsrats/Members of Supervisory Board: Dr. Christian Wolf Dr. Walter Maier Sitz der Gesellschaft/Company Registration: München/Munich Registergericht/Register Court: Amtsgericht München/County Court Munich: HRB: 143 169 USt-IdNr: DE813468753
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